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Inhalt

LOGOPÄDIE      Wenn der süße Schreihals heiser wird

ERGOTHERAPIE      Wenn das Schaukelbrett zum Raumschiff wird

PHYSIOTHERAPIE      Von Fuß bis Kopf in die Balance kommen

FRAGE DES MONATS      Was ist eine Dysphonie?

VERANSTALTUNGSTIPP      Frühjahrskonzert am 20.03.2011

 
     

 

 

 

 

 

 

Bei lauten Kindern sollten Eltern hellhörig werden.

 

   Aus der Logopädie-Praxis

Wenn der süße Schreihals heiser wird

Bei lauten Kindern sollten Eltern hellhörig werden

Laute Kinder können ihre Stimme schädigen

Vergnügtes Kindergeschrei beim Spielen: Das gehört ein-
fach zusammen und ist die normalste Sache der Welt. Doch brüllt ein Kind seine Worte stets laut und monoton heraus, sollten Eltern und Erzieher aufmerksam werden: Wer seine Stimme nicht in Lautstärke und Tonhöhe verändern kann, leidet vielleicht an einer Stimmstörung. Die sozialen Folgen können das Problem verschlimmern. Die Stimmtherapie kann helfen. Marion Morfis weiß, wie. (ISA)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Jeder Mensch sehnt sich nach harmonischem Austausch mit seinen Mitmenschen.“

 

 

Großmutters Kinderlieder stärken die gesunde Stimmentwicklung

Kinder sind nun mal laut, heißt es im Volksmund. Doch was tun, wenn ein Kind seine Worte stets monoton herausschreit? „Der übermäßige Krafteinsatz der Stimme zerrt nicht nur am Nervenkostüm von Eltern und Erziehern, er kann auch ein Symptom für eine Stimmstörung sein“, warnt Sprachtherapeutin Marion Morfis.

Besorgten Eltern empfehlt die Inhaberin des Bereichs Logopädie im Gesundheitszentrum, bei Verdacht einen Hals-, Nasen- und Ohrenarzt aufzusuchen. Auch wenn dieser eine funktionelle, d.h. keine organische Stimmstörung feststellt, ist eine Stimmtherapie sinnvoll: „Werden die Stimmbänder immer wieder überstrapaziert, kann sich dies zu einer organischen Stimmstörung verfestigen“, so Marion Morfis.

Rund 30 Prozent aller Kinder von drei bis zehn Jahren gebrauchen ihre Stimme auf selbst-schädigende Weise. Ein Stresskreislauf beginnt: Laute Kinder sind oft unbeliebt und werden auch von Erziehern und Lehrern häufig ermahnt. Darauf reagieren sie verunsichert und angespannt, was sich wiederum nachteilig auf die Stimme auswirkt. Manche Kinder missverstehen die Zurechtweisungen der Erwachsenen als Zuwendung und verstärken deshalb ihr kritisiertes Verhalten.

„Jeder Mensch sehnt sich nach harmonischem Austausch mit seinen Mitmenschen“, erklärt Marion Morfis ihren Therapieansatz, „wir unterstützen das Kind dabei, seinen gesunden Stimmgebrauch zu entdecken, so dass es in angemessene Kommunikation mit seiner Umwelt treten kann.“

In spielerischen Übungen, zum Beispiel auf dem Trampolin, erfahren die kleinen Patienten die Modulationsmöglichkeiten ihrer Stimme. Oft arbeitet Marion Morfis mit Kinder- und Jugendpsychiatern zusammen: „In der Stimmtherapie kann das Kind seine Handlungsspielräume auch auf künstlerisch-kreative Weise ausprobieren.“

In Großmutters Kinderliedern steckt ein tiefes Wissen: Eltern, die mit ihrem Kind zusammen singen, stärken auch seine gesunde Stimmentwicklung. „Kehlköpfe neigen dazu, in Resonanz zu gehen“, so Marion Morfis, „sogar ein sogenanntes Schreibaby kann wieder in harmonischere Töne finden, wenn seine Mutter ihm ein sanftes Lied anbietet.“ (ISA)

 
     
 

 Tipps für Eltern

  • Äußert sich Ihr Kind stets mit lauter und monotoner Stimme und ist es ohne Erkältung oft und lange heiser, kann der Besuch bei einem HNO-Arzt sinnvoll sein.
  • Ihr Kind lernt viel über Nachahmung:
    Verändern Sie selbst z.B. die Tonhöhe und Lautstärke Ihrer Stimme, um im Gespräch mit Ihrem Kind Ihre Gefühle auszudrücken.
  • Singen Sie mit Ihrem Kind, dies stärkt seine akustische Wahrnehmung.

 

 
   

 

 

 

 

 

Aufgepasst! Ein gutes Körpergefühl stärkt die Konzentration.

   Aus der Ergotherapie-Praxis

Wenn das Schaukelbrett zum Raumschiff wird

Aufgepasst! Ein gutes Körpergefühl stärkt die Konzentration

Konzentrationstraining mit Spaßfaktor

Kinder mit Konzentrationsproblemen haben es nicht leicht. Ergotherapeutin Maria Haenel begleitet ihre kleinen Patienten auf dem Weg von schlechten Noten und häufigen Ermahnungen spielerisch zu größerem Erfolg. Die Therapie macht den Kindern Spaß: Da kann ein Schaukelbrett schon mal zum Raumschiff werden. (ISA)

 
 

Viele Schüler mit Konzentrationsproblemen knabbern am Halbjahreszeugnis, Eltern von Vorschulkindern schauen dem 1. Schultag mit Nervosität entgegen. „Wenn Eltern merken, dass ihr Kind auffallend ablenkbar ist und zum Beispiel bei den Hausaufgaben oder beim Anziehen sehr lange braucht, kann eine fachliche Unterstützung helfen“, so Maria Haenel, Inhaberin des Bereichs Ergotherapie im Gesundheitszentrum.

Ärzte und Psychologen stellen häufig die Diagnose ADS oder ADHS. Das sogenannte Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom kann vielfältige Ursachen haben. Maria Haenel weiß aus Erfahrung, wo der Schuh in der Regel drückt: „Diese Kinder haben oft unter anderem eine schwache Körperspannung und Probleme mit dem Gleichgewichtssinn. Vielen fehlt ein angemessenes Körpergefühl.“

Mit spielerischen Übungen unterstützt sie die kleinen Patienten dabei, Entwicklungsschritte nachzuholen: „Wenn ein Kind Star Wars-Fan ist, wird das Schaukelbrett zum Raumschiff und wir reisen zu anderen Sternen und entnehmen `Gesteinsproben´ aus der Kirschkerntonne.“

Die geführten Spiele machen den Kindern Spaß; der Erfolg zeigt sich in einer wachsenden Aufmerksamkeitsspanne und in erfreuten Rückmeldungen durch Eltern, Lehrer und Erzieher. (ISA)

 
   

 

 

 

 

 

Verspannungen können wehtun. Ein stabiler Stand kann helfen.

   Aus der Physiotherapie-Praxis

Von Fuß bis Kopf in die Balance kommen

 Verspannungen können wehtun. Ein stabiler Stand kann helfen.

Die Stellung der Füße kann Einfluss auf die Gesundheit haben 

Bei Kopfschmerzen und Schulter-Nacken-Problemen schaut Celina Wonneberger gerne auf die Füße ihrer Patienten. Denn sie sind das erste Glied in der Kette für einen stabilen Stand. Wer die sanfte Expedition zum neuen Gleichgewicht wagt, findet in der Regel Beschwerdefreiheit und wieder Freude an Bewegung. (ISA)

 
 

Kopfschmerzen, Schulter-Nacken-Probleme, Verspannungen: „Oft ist ein instabiler Stand auf den Füßen die Ursache“, berichtet Celina Wonneberger, Leiterin des Bereichs Physiotherapie im Gesundheitszentrum.

Durch manuelle Anwendungen und durch Übungen zur Körperwahrnehmung unterstützt sie ihre Patienten dabei, die eigenen Füße wieder stärker zu spüren und ihre Körpermitte kennenzulernen. „Zu einem stabilen Stand gehört auch Flexibilität“, erläutert Celina Wonneberger, „beim Gehen wechseln wir ständig vom stabilen zum labilen Stand.“

Behutsam ebnet sie ihren Patienten den Weg zu einem Alltag, in dem sie lernen, mit ihren Fehlhaltungen umzugehen und in einen stabilen Stand zu finden. Denn Menschen, deren Stand aus dem Gleichgewicht geraten ist, suchen Halt.

Auch bettlägerige und schwerstbehinderte Patienten begleitet die erfahrene Physiotherapeutin sanft in die Bewegung: „Jeder Mensch kann innerhalb seiner körperlichen Möglichkeiten in eine stabile Lage finden.“

Wer auch zuhause fleißig übt, kann in der Regel Fortschritte für sich verbuchen. „Es geht darum, insbesondere im Alltag aufmerksam mit sich umzugehen“, empfiehlt Celina Wonneberger.

Die Mühe lohnt sich: Viele Menschen empfinden schon in der Therapiephase wieder Freude an ihren Bewegungen und fühlen sich von Fuß bis Kopf ausgeglichen. (ISA)

 
   
 

   Frage des Monats

Was ist eine Dysphonie?

Klicken Sie bitte auf die Antwort, die Sie für richtig halten:

1. besondere Gesangstechnik  |  2. Stimmstörung  |    3. Instrument

 
   

 

 

 

 

 

Pianist Sharon Lars Steffens im Gesundheitszentrum.

 

   Der Veranstaltungstipp

Frühjahrskonzert am Sonntag, 20. März 2011, 11:30 Uhr

Pianist Sharon Lars Steffens im Gesundheitszentrum

Maßgeschneiderte Klangportraits und lockerer Austausch bei Kaffee und Croissants

Am 20. März 2011 laden die Leiterinnen des Gesundheitszentrums Freunde und Interessierte zu einem besonderen Klangerlebnis ein:  Sharon Lars Steffens, Pianist und ganzheitlicher Lebensberater, improvisiert mit allen Sinnen. Im Konzertteil lässt er sich vom Frühling inspirieren. In seinen Klangportraits auch von Gästen, die das wollen.
Ein interaktiver Genuss mit Kaffee, Croissants und Gelegenheit zum lockeren Austausch. (ISA)

 
 

Freunde des Gesundheitszentrums und Interessierte können sich zum Frühjahrsbeginn auf ein musikalisches Highlight freuen: Am 20. März 2011 wird Pianist Sharon Lars Steffens mit seinen Klavierimprovisationen den Frühling stimmungsvoll einläuten.

Musik und Schwingung verbinden unsere Disziplinen Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie in der Wurzel", so Gastgeberin Marion Morfis, „Sharon Lars Steffens improvisiert mit allen Sinnen. Auch wir in der Therapie nutzen oft mehrere Wahrnehmungskanäle, zum Beispiel den auditiven und den kinästhetischen Sinn."

Eine besondere Sinneserfahrung können sich Zuhörer mit improvisierten Miniatur-Klangportraits gönnen, die Steffens auf Wunsch individuell und live für einzelne Gäste komponieren wird.

„Ich nehme die portraitierte Person als Ganzes wahr und möchte sie mit meinen Klängen in ihrem Inneren bewegen, so dass sie den Raum in sich findet, sich selbst zu begegnen", erklärt Pianist und ganzheitlicher Lebensberater Sharon Lars Steffens sein interaktives musikalisches Konzept.

Bei Kaffee und Croissants haben Interessierte auch die Gelegenheit, die Praxis-Leiterinnen Marion Morfis (Logopädie), Maria Haenel (Ergotherapie) und Celina Wonneberger (Physiotherapie) persönlich kennenzulernen. (ISA)

Einlass: ab 11:00 Uhr.
Der Eintritt ist frei.

 
   
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